AngelStone
FAQ

Die Fragen, die Sie ohnehin stellen würden.

26 ehrliche Antworten zu Prozess, Kosten, Technologie, KI, Recht und laufendem Support. Ohne Marketing-Kauderwelsch — geschrieben so, wie wir Ihnen die Fragen auch im Gespräch beantworten würden.

Zusammenarbeit & Prozess

5 Fragen
  • Wie läuft ein Projekt bei euch ab?

    In vier Schritten: Verstehen — Konzipieren — Umsetzen — Begleiten. Im ersten Gespräch klären wir Ziele, Rahmenbedingungen und wahrscheinliche Architekturentscheidungen. Danach gibt es ein schriftliches Angebot mit realistischem Aufwand, Meilensteinen und Risiken.

    Während der Umsetzung arbeiten wir in zweiwöchigen Iterationen. Sie sehen nach jeder Iteration einen nutzbaren Stand und geben Feedback, bevor wir weiterziehen. So vermeiden wir das klassische „Big-Bang"-Risiko, bei dem erst nach sechs Monaten klar wird, dass etwas Grundlegendes nicht passt.

    Nach dem Go-Live begleiten wir den Betrieb. Wartung, Weiterentwicklung und Schulungen laufen im Rahmen eines Support-Vertrags oder nach Aufwand — je nach Wunsch.

  • Wie lange dauert ein typisches Projekt?

    Das hängt massiv vom Umfang ab. Eine Unternehmens-Website liegt bei 6–10 Wochen, ein Intranet bei 10–16 Wochen, ein MVP einer Individualsoftware bei 10–14 Wochen, ein komplexes KI-Projekt mit Datenaufbereitung bei 12–24 Wochen.

    Wir neigen dazu, Projekte kleiner zu schneiden statt größer — kürzere Zyklen bedeuten früheres Feedback und niedrigere Risiken. Wenn ein Projekt länger als 4 Monate ohne produktiven Zwischenstand läuft, machen wir meistens etwas falsch.

  • Arbeitet ihr agil oder nach Pflichtenheft?

    Agil, aber nicht dogmatisch. Wir schreiben kein 80-seitiges Pflichtenheft, das beim ersten User-Test obsolet ist. Wir definieren klare Ziele, grobe Meilensteine und bewegen uns in zweiwöchigen Zyklen — mit Raum, auf Erkenntnisse zu reagieren.

    Gleichzeitig halten wir die Prozess-Theologie flach. Keine endlosen Daily-Standups, keine rituellen Retros um jeden Preis. Wir meeting wenn es hilft, und entscheiden wenn es nötig ist.

  • Bekommen wir einen festen Ansprechpartner?

    Ja — immer aus unserem Kernteam, nie aus einer Junior-Kette. Bei kleinen Projekten ist das oft eine einzelne Person, bei größeren ein zweiköpfiges Paar aus Projektverantwortung und technischer Lead.

    Sie haben durchgehend dieselbe Nummer, dieselbe E-Mail-Adresse und denselben Menschen am anderen Ende. Kein Account-Manager-Ping-Pong.

  • Arbeitet ihr remote oder vor Ort?

    Primär remote — das ist effizienter und macht uns standortunabhängig für unsere DACH-Kunden. Für Kick-off-Workshops, Stakeholder-Runden oder wenn ein Thema komplex wird, kommen wir gerne vorbei.

    Wir sitzen in Wien, arbeiten aber mit Kunden in Deutschland, der Schweiz und im übrigen Österreich. Zeitzonen-Probleme gibt es im DACH-Raum keine.

Preise & Angebot

5 Fragen
  • Was kostet eine Zusammenarbeit mit AngelStone?

    Ehrliche Spanne: Kleinere Websites beginnen im mittleren fünfstelligen Bereich. Intranets und Individualsoftware liegen üblicherweise zwischen 40 000 und 150 000 Euro. Umfangreiche KI-Projekte mit eigener Datenaufbereitung erreichen 100 000 – 250 000 Euro.

    Den konkreten Preis nennen wir nach dem ersten Gespräch, wenn wir Ziele und Rahmen verstanden haben. Wir verschicken keine Schätzungen auf Zuruf, weil sie immer entweder zu niedrig (dann wird's später unangenehm) oder zu hoch (dann verlieren wir das Projekt zu Unrecht) sind.

  • Arbeitet ihr mit Festpreis oder nach Aufwand?

    Beides — je nachdem, was zum Projekt passt. Für klar umrissene Vorhaben (Website-Relaunch, Intranet mit bekanntem Scope) bieten wir Festpreise an. Für exploratorischere Projekte (KI-Prototypen, neue Produkte) arbeiten wir nach Aufwand mit klarem Budget-Deckel und wöchentlicher Kosten-Transparenz.

    Was wir nicht machen: offene Stundenverträge ohne Deckel. Das ist für keinen Beteiligten gut.

  • Wie kommt ein Angebot zustande?

    Nach einem 30- bis 60-minütigen Erstgespräch erstellen wir innerhalb von 5 Werktagen ein schriftliches Angebot. Es enthält: Ziele und Scope, Meilensteine, Aufwand pro Meilenstein, Gesamtkosten, zeitliche Planung, Abhängigkeiten auf Ihrer Seite und eine ehrliche Risiko-Einschätzung.

    Das Angebot ist 30 Tage gültig und kostenlos — auch wenn Sie sich am Ende gegen uns entscheiden.

  • Was ist im Preis enthalten?

    Konzeption, Design, Entwicklung, Testing, Deployment, Dokumentation und Einschulung. Keine versteckten Posten für „Aufsetzen der Entwicklungsumgebung" oder „Kick-off-Meeting".

    Nicht enthalten sind üblicherweise: Lizenzkosten für Dritt-Services (z. B. CMS, Monitoring, KI-APIs), Content-Erstellung (Texte, Fotos — machen wir aber auf Wunsch zum Zusatzhonorar) und laufender Betrieb nach Go-Live.

  • Gibt es eine kostenlose Erstberatung?

    Ja. Das erste 30- bis 60-Minuten-Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Darin klären wir, ob wir zusammenpassen und wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.

    Auch das daraus entstehende schriftliche Angebot ist kostenlos. Erst nach Auftragserteilung entstehen Kosten — und dann mit voller Transparenz.

KI & Digitalisierung

4 Fragen
  • Welche Arten von KI-Projekten setzt ihr um?

    Praxisnahe, produktive Anwendungsfälle — keine Forschungsprojekte. Typische Beispiele: dokumentenbasierte Chatbots für interne Wissenssysteme (RAG), automatische Extraktion von Daten aus Rechnungen und Verträgen, intelligente Suche, KI-gestützte Textgenerierung für Content-Teams, Prozessautomatisierung mit LLMs als Entscheidungsschicht.

    Was wir nicht machen: eigene Foundation Models trainieren, Computer-Vision für industrielle Bildverarbeitung oder reine KI-Strategieberatung ohne Umsetzung. Wir bauen, also wir beraten dort, wo wir auch bauen.

  • Wie geht ihr mit Datenschutz bei KI-Projekten um?

    Drei Grundsätze: Erstens arbeiten wir bevorzugt mit KI-Anbietern, die DSGVO-konforme EU-Regionen und vertragliche Auftragsverarbeitung anbieten (z. B. Azure OpenAI in EU-Region, Anthropic Enterprise, Mistral EU). Zweitens minimieren wir die Daten, die ein KI-System erreichen — Anonymisierung und Pseudonymisierung bevor Daten das Haus verlassen.

    Drittens: Bei hochsensiblen Daten setzen wir auf Self-Hosted-Modelle (z. B. Llama, Mistral) auf eigenen Servern in der EU. Das ist langsamer und teurer, aber für Kanzleien, Steuerberater und manche Gesundheitsthemen der einzig gangbare Weg.

  • Baut ihr auf GPT/Claude oder eigene Modelle?

    Fast immer auf existierende Foundation Models (GPT, Claude, Gemini, Mistral, Llama). Eigene Modelle von Grund auf zu trainieren ergibt für 99 % der Geschäftsfälle keinen Sinn — die Qualität großer Anbieter lässt sich nicht mit vertretbarem Budget nachbauen.

    Was wir hingegen häufig machen: Fine-Tuning existierender Modelle für spezifische Domänen, und RAG-Architekturen, damit das Modell mit Ihren internen Dokumenten antwortet. Das ist der eigentliche Hebel — nicht das Modell selbst.

  • Was kostet ein KI-Projekt?

    Ein kleiner RAG-Chatbot auf internen Dokumenten liegt bei 20 000 – 40 000 Euro für die Umsetzung, plus etwa 300 – 1 500 Euro pro Monat Betriebskosten (abhängig vom Nutzungsvolumen). Ein umfassendes KI-Projekt mit Datenaufbereitung, mehreren Anwendungsfällen und Integration in bestehende Systeme liegt bei 100 000 – 250 000 Euro.

    Wichtig: Die laufenden Kosten für KI-Modelle (Token-Abrechnung) können stark schwanken. Wir bauen Cost-Caps und Monitoring ein, damit keine Überraschungen entstehen.

Websites & Software

5 Fragen
  • Welche Technologien nutzt ihr?

    Für Websites: Next.js (React), Tailwind CSS und ein Headless CMS wie Payload oder Sanity. Für Backend-Services: TypeScript (Node.js) oder Python — je nach Anwendungsfall. Datenbanken: Postgres, mit pgvector für KI-nahe Themen. Hosting: Vercel oder eigene Kubernetes-Cluster.

    Wir setzen auf etablierte, gut gewartete Technologien — nicht auf das letzte Hype-Framework. Code, den wir heute schreiben, soll in fünf Jahren noch erweiterbar sein.

  • Kümmert ihr euch auch um SEO?

    Technische SEO ja — das ist Teil jedes Web-Projekts: saubere URL-Struktur, schnelle Ladezeiten (Core Web Vitals), strukturierte Daten (Schema.org), Sitemap, Robots, semantisches HTML. Damit die Seite überhaupt gut gefunden werden kann.

    Laufendes Content-SEO und Backlink-Aufbau machen wir nicht selbst, können aber gute Partner empfehlen. Unsere Stärke ist die technische Basis und die Content-Architektur, die SEO ermöglicht.

  • Bekommen wir den Quellcode?

    Ja, immer. Der gesamte Quellcode liegt ab Projektstart in einem Git-Repository, zu dem Sie Zugriff haben. Nach dem Go-Live ist das Repository Ihr Eigentum — mit allem Code, allen Commits und der gesamten Historie.

    Damit sind Sie technisch niemals von uns abhängig. Sie können jederzeit mit einem anderen Dienstleister weiterarbeiten, wenn sich die Zusammenarbeit mit uns einmal nicht mehr richtig anfühlt.

  • Wie steht's mit Performance und Core Web Vitals?

    Zielwerte für jedes Web-Projekt: Lighthouse-Performance ≥ 90 (mobile), LCP unter 2,5 Sekunden, CLS unter 0,1, INP unter 200 ms. Das liefern wir üblicherweise ohne Mehraufwand — weil wir von Anfang an mit den richtigen Tools arbeiten (Next.js, optimierte Bilder via Cloudinary, sparsames JavaScript).

    Performance ist bei uns keine Nachoptimierung, sondern Teil der Architektur. Eine langsame Website ist für Google ein schlechtes, für Nutzer ein noch schlechteres Signal.

  • Unterstützt ihr Barrierefreiheit?

    Standardmäßig WCAG 2.1 AA. Das heißt: ausreichender Farbkontrast, semantisches HTML, Tastaturbedienbarkeit, sinnvolle Alt-Texte, Screenreader-freundliche Navigation, respektierte Nutzervoreinstellungen (reduced motion, prefers-color-scheme).

    Ab dem European Accessibility Act (Juni 2025) ist Barrierefreiheit für viele B2C-Websites in der EU Pflicht. Wir bauen unsere Seiten so, dass sie diese Anforderungen erfüllen — ohne Aufschlag.

Rechtliches & Datenschutz

3 Fragen
  • Wie unterschreibt ihr NDAs / Vertraulichkeitsvereinbarungen?

    Gerne. Schicken Sie Ihre Vorlage mit — wir unterschreiben in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen oder melden uns mit kleinen Anpassungsvorschlägen, falls wir Bedenken haben.

    Auch ohne NDA behandeln wir sämtliche Informationen vertraulich. Das ist für uns Berufsethos, nicht Vertragsfolge.

  • Wem gehört das fertige Produkt?

    Ihnen. Sämtliche Nutzungsrechte am erstellten Code, an Designs und Konzepten gehen nach vollständiger Bezahlung an Sie über. Exklusiv und zeitlich unbegrenzt.

    Ausnahme: Wir behalten das Recht, eigene Open-Source-Bibliotheken, die wir ggf. auch anderweitig nutzen, weiterzuverwenden. Das sind aber Bausteine, keine projektspezifischen Lösungen.

  • Seid ihr DSGVO-konform?

    Ja — für unsere eigene Tätigkeit und als Auftragsverarbeiter für Kundenprojekte. Wir schließen bei Bedarf Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO ab, dokumentieren Datenflüsse und setzen Technical-Organizational-Measures (TOMs) um.

    Für Ihre Website oder Ihr Intranet achten wir auf datenschutzfreundliche Voreinstellungen: keine Cookies bevor Zustimmung, EU-gehostete Analytics-Alternativen (Plausible, Umami), DSGVO-konforme Schriften (selbst gehostet statt Google Fonts CDN).

Nach dem Projekt

4 Fragen
  • Was passiert nach dem Go-Live?

    Wir lassen Sie nicht am Go-Live-Tag allein. Üblicherweise begleiten wir die erste Produktivphase 2–4 Wochen intensiv mit, um schnelle Anpassungen vornehmen zu können und das Team einzuschulen.

    Danach wechseln wir in einen Support-Modus — auf Wunsch mit festem Monats-Budget, auf Abruf oder mit klar geregelter Reaktionszeit bei Ausfällen (SLA).

  • Bekommen wir Wartung und Support?

    Ja, in drei Modellen: (1) Kein Vertrag — Sie melden sich bei Bedarf, wir rechnen nach Aufwand ab. (2) Monats-Retainer — festes Stundenkontingent pro Monat für Weiterentwicklung und Pflege. (3) SLA-Modell — garantierte Reaktionszeiten bei kritischen Störungen, ideal für businesskritische Systeme.

    Wir empfehlen das passende Modell nach Projekt — nicht das teuerste.

  • Was, wenn wir später Änderungen wollen?

    Das ist die Regel, nicht die Ausnahme. Kleinere Anpassungen laufen im Rahmen des Support-Vertrags, größere Weiterentwicklungen als Folgeprojekte mit eigenem Scope und Angebot.

    Weil wir von Anfang an auf wartbare Architektur setzen, sind Änderungen selten riskant oder teuer. Der Code bleibt offen erweiterbar — kein „das können wir leider nicht mehr anfassen".

  • Können wir zu einem anderen Anbieter wechseln?

    Jederzeit. Sie besitzen den Quellcode, die Dokumentation, die Zugänge zu allen Diensten und die Daten. Eine Übergabe an einen anderen Dienstleister ist in 1–2 Wochen machbar — wir unterstützen aktiv.

    Technische Vendor-Lock-ins gibt es bei uns nicht. Wir wollen, dass Sie mit uns arbeiten, weil wir der beste Partner sind — nicht, weil Sie nicht weg können.

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