Spam bezeichnet unerwünschte, meist massenhaft versandte Nachrichten, überwiegend per E-Mail, daneben auch als Kommentar, Kurznachricht oder Anruf. Neben schlichter Werbung transportiert Spam regelmäßig Phishing-Versuche, Betrugsanbahnungen und Schadsoftware, weshalb er nicht nur lästig, sondern ein Sicherheitsthema ist.
Gefiltert wird über eine Kombination aus Reputationsbewertung des Absenders, Inhaltsanalyse, Blocklists und der Prüfung, ob der versendende Server für die Domain überhaupt berechtigt ist. Genau diese Prüfung ist auch für die eigene Zustellbarkeit entscheidend, denn ohne korrekt gesetzte SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge landen legitime Aussendungen zunehmend im Spamordner.
Rechtlich ist Werbung per elektronischer Post in Österreich ohne vorherige Einwilligung des Empfängers unzulässig, mit einer engen Ausnahme für bestehende Kunden bei eigenen ähnlichen Produkten und deutlichem Hinweis auf die Abbestellmöglichkeit (§ 174 TKG 2021); Verstöße sind verwaltungsstrafbewehrt. Die Regelung gilt unabhängig davon, ob Empfänger Unternehmen oder Verbraucher sind, weshalb auch der kalte Newsletter an gewerbliche Adressen aus einer eingekauften Liste unzulässig bleibt.