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Security

Cyberkriminalität

Auch bekannt als: Cybercrime · Internetkriminalität

Straftaten, die sich gegen IT-Systeme und Daten richten oder mit ihrer Hilfe begangen werden.

Cyberkriminalität umfasst Straftaten, die sich gegen IT-Systeme und Daten richten oder mit ihrer Hilfe begangen werden. Unterschieden wird zwischen Delikten im engeren Sinn, bei denen die Technik das Ziel ist, und solchen im weiteren Sinn, bei denen sie nur das Mittel ist, etwa bei Betrug über Fake-Shops.

Das österreichische Strafgesetzbuch erfasst unter anderem den widerrechtlichen Zugriff auf ein Computersystem (§ 118a StGB), die Datenbeschädigung (§ 126a StGB), die Störung der Funktionsfähigkeit eines Computersystems (§ 126b StGB), den Missbrauch von Computerprogrammen und Zugangsdaten (§ 126c StGB) und den betrügerischen Datenverarbeitungsmissbrauch (§ 148a StGB). Wirtschaftlich hat sich das Feld professionalisiert: Arbeitsteilige Gruppen verkaufen Zugänge, Schadsoftware und Erpressungsdienste als Leistung, was Angriffe auch ohne eigene technische Fähigkeiten ermöglicht.

Anzeigen nimmt in Österreich jede Polizeidienststelle entgegen, zuständig für die Bekämpfung ist das Bundeskriminalamt mit seinem Cybercrime-Competence-Center. Für Betroffene zählt die Reihenfolge: Beweise sichern und Systeme nicht vorschnell neu aufsetzen, weil sonst genau die Spuren verloren gehen, die Ermittlung und Versicherungsfall benötigen.

Aus der Praxis

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