JavaScript ist die Programmiersprache des Webs und die einzige, die jeder Browser von Haus aus ausführt. Sie macht Websites interaktiv: Menüs klappen auf, Formulare prüfen Eingaben vor dem Absenden, Inhalte werden nachgeladen, ohne dass die Seite neu aufgebaut wird. Mit der Laufzeitumgebung Node.js läuft sie zusätzlich am Server, weshalb sich Front End und Back End in derselben Sprache entwickeln lassen.
Die Sprache heißt formal ECMAScript und wird jährlich weiterentwickelt; die Version von 2015, bekannt als ES6, gilt als Wendepunkt hin zur modernen Schreibweise. Mit Java hat JavaScript trotz des Namens nichts zu tun, die Ähnlichkeit stammt aus einer Marketingentscheidung der Neunzigerjahre. Ihre Eigenheit ist die dynamische Typisierung: Variablen legen ihren Datentyp nicht vorab fest, was schnelles Arbeiten erlaubt und zugleich Fehler erst zur Laufzeit sichtbar werden lässt.
Für Unternehmen ist die Sprache vor allem deshalb relevant, weil sie den größten Entwicklermarkt und das größte Paketökosystem hat, was Verfügbarkeit von Fachkräften und Auswahl an fertigen Bausteinen betrifft.