Alexa ist der Sprachassistent von Amazon, eingeführt 2014 mit dem ersten Echo-Lautsprecher. Die Assistentin nimmt gesprochene Befehle entgegen, wandelt sie in Text um, interpretiert die Absicht und führt Aktionen aus. Klassische Anwendungen sind Wecker stellen, Musik abspielen, Wettervorhersage abrufen, Smart-Home-Geräte steuern oder Einkaufslisten pflegen.
Technisch sitzt hinter Alexa eine Pipeline aus mehreren Schritten. Das Aktivierungswort wird lokal auf dem Gerät erkannt, die folgende Audio-Aufnahme wird an die Amazon-Cloud geschickt, dort transkribiert und über Natural Language Understanding (NLU) interpretiert. Anschließend wählt Alexa die passende Aktion oder einen passenden Skill und antwortet per synthetisierter Stimme. Seit 2024 ergänzt Amazon das System schrittweise um generative KI auf Basis großer Sprachmodelle.
Für Unternehmen ist Alexa interessant, weil sie über offene Skills erweiterbar ist. Banken bieten Kontostand-Abfragen, Versicherungen Schadensmeldungen, Hotels Concierge-Funktionen. Wichtig sind Datenschutz und Klarheit über die Datenflüsse: Alexa-Aufnahmen werden in der Regel auf Amazon-Servern verarbeitet, was bei sensiblen Mandantendaten oder im Gesundheitsbereich gegen interne oder regulatorische Vorgaben verstoßen kann.