Ein Alexa Skill ist die Voice-Variante einer App. Über den Skill-Store lassen sich Tausende solcher Erweiterungen aktivieren, die dem Sprachassistenten neue Fähigkeiten beibringen. Der Nutzer ruft den Skill mit einem Aktivierungssatz auf, etwa „Alexa, öffne meinen Lieferdienst", und gibt anschließend Kommandos im Kontext dieses Skills.
Skills bestehen aus zwei Teilen. Im Alexa Developer Console werden Intents (was der Nutzer will), Sample Utterances (wie er es sagen könnte) und Slots (Variablen wie Datum oder Stadt) definiert. Die fachliche Logik läuft als Backend, üblicherweise als AWS-Lambda-Funktion in JavaScript, Python oder Java. Antworten kommen als Text zurück, werden in Sprache umgewandelt und können auch Karten oder Audio enthalten.
Für Unternehmen sind Skills ein eigener Distributionskanal. Wer einen Skill für Bestellprozesse, Servicetermine oder Wissensdatenbanken anbietet, erreicht Nutzer in einer Situation, in der das Smartphone nicht zur Hand ist. Wichtig sind eine klare Conversation-Architektur, getestete Antworten und ein Account Linking für persönliche Daten. Schlecht gemachte Skills frustrieren schnell, weil das Voice-Format weniger Geduld toleriert als ein Web-Formular.