Eine API (Application Programming Interface, auf Deutsch Programmierschnittstelle) ist eine definierte Schnittstelle, über die Programme untereinander Daten austauschen und Funktionen aufrufen. Sie arbeitet wie ein Kellner im Restaurant: Der Gast bestellt, der Kellner trägt die Bestellung in die Küche und bringt das Gericht zurück, ohne dass der Gast je den Herd sieht.
Im Web laufen APIs meist über HTTP; verbreitete Architekturstile sind REST und GraphQL, als Datenformat hat sich JSON etabliert. Typische Einsätze: Ein Onlineshop reicht die Zahlung an einen Bezahldienst weiter, eine Website bindet Kartenmaterial oder Wetterdaten ein, die Warenwirtschaft gleicht Lagerstände mit dem Shop ab. So verbinden APIs Systeme, die sonst nebeneinanderher laufen würden, und ersparen die doppelte Datenpflege von Hand.
Bei der Auswahl neuer Software lohnt darum der Blick auf eine offene, dokumentierte API, sonst wird jede spätere Anbindung zur teuren Einzelanfertigung. Fließen über eine Schnittstelle personenbezogene Daten an einen Dienstleister, verlangt die DSGVO eine vertragliche Absicherung, in der Praxis meist einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO).