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Security

Blacklist

Auch bekannt als: Sperrliste · Denylist

Liste von Adressen, IPs oder Domains, denen der Zugriff auf ein System oder Netzwerk gezielt verweigert wird.

Eine Blacklist, im modernen Sprachgebrauch zunehmend Denylist genannt, ist eine Liste von Akteuren, denen der Zugriff auf ein System verweigert wird. Sie enthält je nach Kontext IP-Adressen, Domains, E-Mail-Adressen, Datei-Hashes oder Benutzerkonten und kommt in Firewalls, Mail-Servern, Web-Application-Firewalls und Endpoint-Schutz zum Einsatz.

Blacklists werden teils zentral gepflegt, teils selbst aufgebaut. Im E-Mail-Bereich gibt es weltweit anerkannte Reputationsdatenbanken wie Spamhaus, Barracuda oder Spamcop. Wer dort gelistet ist, hat es schwer, E-Mails zugestellt zu bekommen. Eigene Blacklists werden meist aus Logs gespeist, etwa Quellen mit auffällig vielen Login-Versuchen oder bekannten Botnetz-Adressen.

Der Gegenpol ist die Allowlist. Sie erlaubt nur explizit aufgeführte Quellen und blockiert alles andere. Allowlists sind in der Regel sicherer, aber pflegeaufwendiger. In der Praxis kombinieren Unternehmen beide Ansätze: Allowlist für besonders kritische interne Systeme, Blacklist für öffentliche Dienste mit dynamischen Quellen.

Blacklist in der Praxis

So setzen wir Blacklist für unsere Kunden um.

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