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DevOps

Auch bekannt als: Development & Operations

Arbeitsweise, die Softwareentwicklung und IT-Betrieb zusammenführt, damit Änderungen häufiger und stabiler live gehen.

DevOps bezeichnet eine Arbeitsweise, die Softwareentwicklung und IT-Betrieb organisatorisch und technisch zusammenführt, damit Änderungen häufiger und zugleich stabiler in den produktiven Betrieb gelangen. Ausgangspunkt ist ein klassischer Konflikt: Entwicklung wird an neuen Funktionen gemessen, Betrieb an Stabilität, und jede Auslieferung gefährdet aus dessen Sicht das laufende System. DevOps löst das, indem beide Seiten gemeinsam für den gesamten Weg vom Code bis zum Betrieb verantwortlich sind.

Getragen wird das von Automatisierung: CI/CD-Pipelines für Test und Auslieferung, Infrastruktur als Code, automatisierte Überwachung und ein geregelter Weg zurück, falls eine Version Probleme macht. Der Effekt zeigt sich weniger in der Geschwindigkeit einzelner Änderungen als in ihrer Größe, denn viele kleine Auslieferungen sind leichter zu prüfen und im Fehlerfall schneller zurückzunehmen als eine große.

Gemessen wird der Reifegrad üblicherweise an vier Kennzahlen: Auslieferungshäufigkeit, Durchlaufzeit einer Änderung, Fehlerquote bei Änderungen und Dauer bis zur Wiederherstellung. Für kleine Unternehmen ist nicht die Methodenlehre entscheidend, sondern deren Kern: Wenn eine dringende Korrektur an der Website Tage braucht, weil sie manuell eingespielt wird, liegt genau hier der Hebel.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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