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KI & Daten

Neuronale Netze

Auch bekannt als: Künstliche neuronale Netze · Neural Networks

Rechenmodell aus vielen einfachen Einheiten, die in Schichten angeordnet und über gewichtete Verbindungen verknüpft sind.

Ein künstliches neuronales Netz ist ein Rechenmodell aus vielen einfachen Einheiten, den Neuronen, die in Schichten angeordnet und untereinander verbunden sind. Jede Verbindung trägt ein Gewicht; ein Neuron summiert seine gewichteten Eingänge und gibt über eine Aktivierungsfunktion ein Signal weiter. Das Vorbild ist das Gehirn, doch die Ähnlichkeit endet bei der Grundidee: Ein Netz rechnet Zahlen, es denkt nicht.

Gelernt wird über die Gewichte, die im Training über das Backpropagation-Verfahren so lange nachjustiert werden, bis die Abweichung zwischen Ausgabe und gewünschtem Ergebnis klein genug ist. Zwischen Eingabe- und Ausgabeschicht liegen verborgene Schichten; sind es viele, spricht man von Deep Learning. Verschiedene Bauformen bedienen verschiedene Datenarten, etwa Convolutional Networks für Bilder oder die Transformer-Architektur für Sprache.

Das gesamte gelernte Wissen steckt in Millionen bis Milliarden Gewichtszahlen, die für Menschen nicht lesbar sind, was neuronale Netze zur klassischen Black Box macht.

Aus der Praxis

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