Segmentierung ist die Aufteilung einer Zielgruppe in kleinere Untergruppen, die jeweils ähnliche Merkmale teilen. Im E-Mail-Marketing können das demografische Daten, geografische Lage, Branche, Interessen, Verhalten oder Kaufphase sein. Ziel ist, Botschaften gezielter zu adressieren, statt einer großen Liste eine generische Mail zu schicken.
Praktisch unterscheidet man statische Segmente, die sich seltener ändern (z. B. Branche, Land), und dynamische Segmente, die sich aus Verhalten ergeben (z. B. „hat in den letzten 30 Tagen geklickt"). Moderne Mail-Plattformen wie HubSpot, Mailchimp oder Klaviyo automatisieren beides. Wichtig ist, sich auf wenige aussagekräftige Segmente zu konzentrieren, statt jede mögliche Kombination abzubilden, was schnell unübersichtlich wird.
Der Effekt guter Segmentierung ist messbar. Höhere Öffnungsraten, höhere Klickraten, höhere Conversion und niedrigere Abmelderaten sind die typischen Folgen. Auch Cross- und Upselling-Kampagnen profitieren stark, weil sie nur an Empfänger gehen, für die das Angebot relevant ist. Wer ohne Segmentierung versendet, verschwendet Aufmerksamkeit und produziert vermeidbare Abmeldungen.