Swift ist die von Apple entwickelte Programmiersprache für Anwendungen auf iOS, iPadOS, macOS, watchOS und visionOS. Vorgestellt wurde sie 2014 als Nachfolger von Objective-C, mit dem Ziel, sicherer und lesbarer zu sein, ohne Geschwindigkeit einzubüßen. Zu den Merkmalen zählen strenge Typisierung und ein ausdrückliches Konzept für fehlende Werte, das die häufige Fehlerquelle nicht gesetzter Verweise entschärft.
Oberflächen werden heute überwiegend mit dem Framework SwiftUI beschrieben, das den gewünschten Zustand definiert, statt Bedienelemente einzeln zu verwalten. Die Sprache selbst ist quelloffen und läuft auch auf Linux, praktisch relevant ist sie jedoch fast ausschließlich im Apple-Umfeld.
Für Unternehmen ist damit die Grundsatzfrage jeder App-Entwicklung verbunden: native Entwicklung je Plattform, also Swift für Apple und Kotlin für Android, oder ein plattformübergreifendes Framework, das eine Codebasis für beide Systeme nutzt und dafür Abstriche bei Systemnähe und Bedienungsgefühl macht.