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Virtualisierung

Auch bekannt als: Hypervisor · Virtuelle Maschine · VMware

Aufteilung physischer IT-Ressourcen in mehrere logische Einheiten, die unabhängig voneinander laufen.

Virtualisierung bezeichnet die Aufteilung physischer IT-Ressourcen in mehrere logische Einheiten, die unabhängig voneinander betrieben werden. Auf einem Server laufen dadurch mehrere virtuelle Maschinen mit je eigenem Betriebssystem, die sich Prozessor, Arbeitsspeicher und Datenträger teilen, ohne voneinander zu wissen. Verwaltet wird das von einem Hypervisor, der die Ressourcen zuteilt und die Trennung sicherstellt; verbreitete Vertreter sind VMware ESXi, Microsoft Hyper-V und Proxmox.

Der wirtschaftliche Gewinn liegt in der Auslastung, denn ein einzelner Server für eine Aufgabe lief traditionell die meiste Zeit nahezu im Leerlauf, während virtualisierte Hosts die vorhandene Leistung ausschöpfen. Betrieblich kommen Eigenschaften hinzu, die physische Server nicht bieten: Momentaufnahmen des gesamten Systems vor einer Änderung, das Verschieben laufender Maschinen auf andere Hardware und die Bereitstellung neuer Systeme in Minuten statt Wochen.

Abzugrenzen ist die Containerisierung, die kein eigenes Betriebssystem je Einheit mitbringt und deshalb sparsamer, aber weniger stark getrennt ist. Zu bedenken ist die Ballung des Risikos, denn der Ausfall eines Hosts betrifft alle darauf laufenden Systeme, weshalb Verbünde mehrerer Hosts und geprüfte Sicherungen der virtuellen Maschinen zum Betrieb gehören.

Aus der Praxis

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