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Vom Netzlaufwerk in die Cloud: Team3

Wie Team3 Versicherungsservice von SharePoint Online profitiert – mit Homeoffice-Zugriff, voller Außendienst-Fähigkeit und sauberem Rechte-Management.

Die Herausforderung

Was der Kunde lösen wollte.

Schadensfall am Freitagabend. Der Versicherungsberater sitzt beim Kunden vor Ort, braucht einen alten Vertrag, und kommt an die Datei nicht heran. Sie liegt auf dem Netzlaufwerk im Büro, und von draußen ist das Büro nicht erreichbar. Für Team3 Versicherungsservice und Finanzberatung war das eine wiederkehrende Reibungsstelle, die mit jeder wachsenden Mitarbeiterzahl teurer wurde. Team3 wollte die Dateiablage modernisieren, ohne beim Datenschutz Kompromisse zu machen.

Team3 ist ein Versicherungs- und Finanzberatungsbüro, und damit ein Geschäft, in dem Dateien die eigentliche Währung sind. Verträge, Schadensakten, Policen, Kundendokumente, Provisionsabrechnungen. Jede einzelne Information muss verlässlich auffindbar sein, jederzeit, für jede berechtigte Person.

Die gewachsene Infrastruktur hatte ihr Ablaufdatum erreicht. Alle Dateien lagen auf internen Netzlaufwerken, zugänglich ausschließlich im Firmennetz. Zugriff aus dem Homeoffice? Nur über umständliche VPN-Lösungen, mit dem entsprechenden Verwaltungsaufwand. Zugriff beim Kunden vor Ort? Nicht vorhanden. Und parallel wuchs die Datenmenge Monat für Monat weiter. Dazu kam ein zweites, organisatorisches Problem: Die Urlaubs- und Zeitausgleichsplanung lief über verteilte Excel-Listen, einzelne Outlook-Kalender und Zurufe im Flur. Bei einem überschaubaren Team noch handhabbar, bei jedem weiteren Mitarbeiter nicht mehr.

Vom Netzlaufwerk in die Cloud: Team3
Kunde
Team3 Versicherungsservice und Finanzberatung GmbH
Dauer
Wenige Wochen
Services
Digitalisierung
Rolle
Digitale Beratung, Cloud-Migration, Microsoft-365-Einführung
Technologie-Stack
  • Microsoft 365
  • SharePoint Online
  • Entra ID
  • Outlook-Kalender
Unsere Lösung

Was wir gebaut haben.

Gemeinsam mit Team3 haben wir zwei naheliegende Wege sauber durchgerechnet und beide verworfen.

Option 1, eine lokal gehostete Modernisierung. Ein neuer On-Premise-Server mit aktueller Dateiverwaltung. Hätte den Datenschutz vollständig im eigenen Haus gelassen, aber das zentrale Problem nicht gelöst: Der Zugriff wäre weiterhin ans Firmennetz gebunden gewesen, die Wartungskosten wären gestiegen, nicht gesunken. Eine Modernisierung ohne echten Nutzensprung.

Option 2, ein gängiger Drittanbieter-Cloud-Speicher. Dropbox, Google Drive, vergleichbare Anbieter. Hätte den Remote-Zugriff gelöst, scheiterte aber an zwei Punkten, die für ein Versicherungsbüro nicht verhandelbar sind. Erstens Datenschutz: Kundendaten und Vertragsdokumente an einen US-Cloud-Anbieter ohne zuverlässige EU-Datenresidenz zu übergeben, wäre gegenüber Mandanten und Aufsicht nicht haltbar gewesen. Zweitens Prozessintegration: Eine Insellösung, die losgelöst von Outlook, Word und Excel funktioniert, hätte neue Reibung statt weniger geschaffen.

Die Entscheidung fiel auf SharePoint Online. Microsoft 365 war im Haus bereits im Einsatz, die Daten bleiben in europäischen Rechenzentren, und die Integration in die vorhandenen Office-Tools ist nativ. Kein zusätzliches Login, keine neue Welt. Dazu mit dem Berechtigungskonzept von Microsoft 365 ein deutlich feineres Rechte-Management, als es Netzlaufwerk-Freigaben je leisten konnten.

Phase 1, Ablage- und Berechtigungskonzept. Vor der ersten migrierten Datei entstand das Fundament: Welche Dateiarten gibt es? Wer muss worauf zugreifen, und wer explizit nicht? Ein Versicherungsbüro hat oft mehr Berechtigungsschichten, als man auf den ersten Blick vermutet: Kundendaten, Provisionsdaten, Personalunterlagen, Schadensakten mit sensiblen Gesundheitsinformationen. Ohne ausgearbeitetes Konzept im Vorfeld wird eine Cloud-Migration zum Datenschutzrisiko, nicht zur Datenschutzverbesserung.

Phase 2, Migration ohne Betriebsunterbrechung. Die vorhandene Dateiablage wanderte vom Netzlaufwerk in die SharePoint-Online-Struktur. Die größte Herausforderung dabei: Die Migration musste im laufenden Betrieb stattfinden. Niemand konnte eine Woche lang warten. Die Lösung bestand darin, die Migration in kontrollierten Tranchen durchzuführen und die alte Ablage bis zur vollständigen Verifizierung parallel verfügbar zu halten. Erst danach wurde das Netzlaufwerk schrittweise stillgelegt.

Phase 3, Urlaubs- und Zeitausgleichskalender. Parallel zur Dateiablage entstand ein zentraler Urlaubs- und Zeitausgleichskalender auf Basis der SharePoint-Kalenderfunktionen. Alle Mitarbeiter sehen auf einen Blick, wer wann abwesend ist; die verbleibenden Urlaubstage pro Person werden automatisch berechnet. Schluss mit Excel-Listen, die niemand auf dem aktuellen Stand hatte.

Den Abschluss bildeten kurze, praxisbezogene Schulungen direkt am System. Der Wechsel vom Netzlaufwerk auf SharePoint ist für Mitarbeiter, die jahrelang das „X:-Laufwerk" geöffnet haben, nicht trivial. Ohne saubere Einführung entstehen schnell Parallelstrukturen, und plötzlich liegt die „eigentliche" Datei wieder lokal auf C:.

Ergebnisse

Was messbar anders geworden ist.

  • Überall
    Zugriff aus Homeoffice und Außendienst
  • 0 €
    zusätzliche Lizenzkosten neben M365
  • Granular
    Rechte-Management statt Laufwerksfreigaben
  • 1 Kalender
    zentrale Urlaubs- und Abwesenheitsplanung
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