A2A steht für Agent-to-Agent und bezeichnet Protokolle, über die KI-Agenten direkt miteinander kommunizieren, Aufgaben aushandeln und Ergebnisse austauschen. Der bekannteste Vertreter ist das Agent2Agent-Protokoll, das Google 2025 vorstellte und das seither unter dem Dach der Linux Foundation als offener Standard weiterentwickelt wird.
Das Prinzip: Agenten beschreiben ihre Fähigkeiten in maschinenlesbaren Steckbriefen, finden darüber passende Partner und delegieren Teilaufgaben, etwa wenn ein Reiseplanungs-Agent einen Kalender-Agenten und einen Buchungs-Agenten einspannt. Die Abgrenzung zu MCP: MCP verbindet einen Agenten mit Werkzeugen und Daten, A2A verbindet Agenten untereinander; beide Protokolle ergänzen sich.
Praktisch relevant wird A2A, sobald mehrere spezialisierte Agenten, auch über Firmengrenzen hinweg, zusammenarbeiten sollen, ohne dass jeder Anbieter eine eigene Insellösung baut.