Die Conversion Rate ist der Anteil der Nutzer, die eine definierte Aktion durchführen, gemessen an der Gesamtzahl der Besucher oder Empfänger. Sie wird in Prozent angegeben und ist eine zentrale Kennzahl im Online-Marketing. Konkret kann das eine abgeschickte Anfrage, ein abgeschlossener Kauf, ein Newsletter-Opt-in oder ein Demo-Termin sein.
Die Berechnung folgt einer simplen Formel: Anzahl der Conversions geteilt durch Anzahl der Besucher, multipliziert mit 100. Realistisch liegen Conversion Rates im B2C-Webshop bei zwei bis fünf Prozent, bei B2B-Lead-Formularen oft niedriger. Die wichtigste Stellschraube ist meist nicht der einzelne Button, sondern das Gesamterlebnis: Ladezeit, Vertrauen, klare Wertversprechen, einfache Formulare.
Wer die Conversion Rate verbessern will, beginnt am besten mit einer ehrlichen Analyse, wo Nutzer abspringen. Heatmaps, Session Recordings und das Funnel-Reporting in Analytics-Tools zeigen, an welchen Schritten verloren wird. Daraus lassen sich Hypothesen ableiten und mit A/B-Tests prüfen. Eine Conversion Rate ohne Kontext ist keine Aussage. Sie braucht Vergleichswerte, Zielgruppen-Segmentierung und gleichbleibende Methodik.