HTTP (HyperText Transfer Protocol) ist das Protokoll, über das Browser und Server im Web kommunizieren: Der Browser schickt eine Anfrage auf eine URL, der Server antwortet mit Inhalt und einem Statuscode. Die wichtigsten Codes begegnen einem überall — 200 für Erfolg, 301 für dauerhafte Weiterleitung, 404 für nicht gefunden, 500 für Serverfehler.
Als HTTPS läuft dieselbe Kommunikation durch eine TLS-Verschlüsselung, sodass Inhalte unterwegs weder mitlesbar noch veränderbar sind; die Browser markieren unverschlüsselte Seiten inzwischen als unsicher. Neuere Protokollversionen beschleunigen die Übertragung: HTTP/2 bündelt viele Dateien über eine Verbindung, HTTP/3 wechselt das Transportfundament und verkürzt den Verbindungsaufbau.
Für Website-Betreiber ist das Protokoll vor allem über seine Statuscodes greifbar: Sie steuern, wie Suchmaschinen mit Seiten umgehen — ein 301 vererbt Rankings an die neue Adresse, ein dauerhafter 404 wirft die Seite aus dem Index, ein 500 in Serie kostet Vertrauen beim Crawler.