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Security

Identitätsdiebstahl

Auch bekannt als: Identity Theft · Kontoübernahme

Missbräuchliche Verwendung fremder personenbezogener Daten, um im Namen der betroffenen Person zu handeln.

Identitätsdiebstahl bezeichnet die missbräuchliche Verwendung fremder personenbezogener Daten, um im Namen der betroffenen Person zu handeln. Typisch sind Bestellungen auf fremde Rechnung, die Eröffnung von Konten und Verträgen, die Übernahme bestehender Zugänge sowie das Auftreten unter fremdem Namen gegenüber Dritten. Die dafür nötigen Daten stammen aus Datenlecks, Phishing, Schadsoftware auf dem Gerät oder schlicht aus öffentlich zugänglichen Quellen und sozialen Netzwerken.

Im Unternehmenskontext hat der Begriff eine zweite Bedeutung: Die Übernahme eines Mitarbeiterkontos ist heute einer der häufigsten Einstiegspunkte für Angriffe, weil sie ohne Schadsoftware auskommt und von außen wie eine reguläre Anmeldung aussieht.

Betroffene sollten rasch handeln, also betroffene Zugänge sperren und Passwörter ändern, Anzeige erstatten, unberechtigte Forderungen schriftlich bestreiten und bei Bedarf die Datenschutzbehörde einschalten. Vorbeugend wirken eindeutige Passwörter je Dienst, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Zurückhaltung bei der Preisgabe von Geburtsdatum, Adresse und Ausweisdaten, die bei vielen Diensten als Identitätsnachweis dienen.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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