AngelStone
Security

Keylogger

Auch bekannt als: Tastaturrekorder

Zeichnet Tastatureingaben auf und leitet sie an Dritte weiter.

Ein Keylogger zeichnet Tastatureingaben auf und leitet sie an Dritte weiter; erfasst werden damit Passwörter, Nachrichten, Kontonummern und alles Übrige, was jemand tippt. Es gibt ihn als Software, die unbemerkt im Hintergrund läuft, und als Hardware, etwa als kleiner Adapter zwischen Tastatur und Rechner, der ohne jede Softwareprüfung erkennbar wäre.

Verbreitet wird die Softwarevariante meist als Bestandteil eines Trojaners über E-Mail-Anhänge oder manipulierte Downloads; moderne Varianten erstellen zusätzlich Bildschirmfotos und lesen die Zwischenablage aus. Ein Passwort-Manager entschärft das Problem teilweise, weil eingefügte Zugangsdaten nicht getippt werden, und Zwei-Faktor-Authentifizierung entwertet mitgeschnittene Passwörter zusätzlich.

Am Arbeitsplatz ist der Einsatz solcher Software durch den Arbeitgeber ein eigenes Thema: Eine lückenlose Aufzeichnung von Tastatureingaben berührt die Menschenwürde und ist in Betrieben mit Betriebsrat zustimmungspflichtig (§ 96 Abs 1 Z 3 ArbVG), ohne Betriebsrat bedarf sie der Zustimmung der Betroffenen und ist in der Regel unverhältnismäßig.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

Wir übersetzen Technologie in Lösungen, die zu deinem Geschäft passen — aus Wien für den DACH-Raum.

Projekt besprechen