Open Source bezeichnet Software, deren Quellcode offen zugänglich ist und unter Lizenzen veröffentlicht wird, die Nutzung, Veränderung und Weitergabe erlauben. Die Definition folgt den Regeln der Open Source Initiative und unterscheidet sich vom rein „freien" Sehen des Codes durch klare lizenzrechtliche Garantien.
Beispiele für Open Source dominieren ganze Bereiche der modernen IT. Linux betreibt einen Großteil aller Server, Postgres und MySQL die meisten Datenbanken, React und Vue die meisten Frontends, Kubernetes große Teile der Cloud-Orchestrierung. Lizenzen wie MIT, Apache 2.0 oder GPL regeln dabei unterschiedlich, was mit dem Code passieren darf, wenn er weiterverbreitet oder kommerziell genutzt wird.
Für Unternehmen bringt Open Source enorme Hebelwirkung, aber keine Sorgenfreiheit. Wer Open-Source-Komponenten einsetzt, verantwortet weiterhin Sicherheits-Updates, Lizenzkonformität und Eignung für den eigenen Zweck. Eine bewusste Auswahl mit Blick auf Maintainer-Aktivität, Release-Frequenz und Lizenz spart langfristig deutlich mehr Aufwand, als sie kostet.