Eine Pixelgrafik (Rastergrafik, Bitmap) besteht aus einem festen Raster einzelner Bildpunkte, von denen jeder einen Farbwert trägt. Ihre Auflösung ist damit festgelegt: Beim Vergrößern werden die vorhandenen Punkte gestreckt, das Bild wird unscharf oder zeigt sichtbare Klötzchen, während Verkleinern unproblematisch ist. Alles Fotografische fällt in diese Kategorie, ebenso Scans und Bildschirmfotos.
Für das Web sind JPEG für Fotos, PNG für Grafiken mit Transparenz und die neueren Formate WebP und AVIF gebräuchlich, die bei gleicher Qualität deutlich kleinere Dateien liefern und damit unmittelbar die Ladezeit senken. Im Druck zählt zusätzlich die Auflösung im Verhältnis zur Endgröße, wofür sich 300 dpi als Richtwert für Nahbetrachtung eingebürgert hat, während großformatige Plakate mit weniger auskommen, weil sie aus Entfernung gesehen werden.
Der häufigste Fehler in der Praxis ist das Hochskalieren zu kleiner Bilder für den Druck, denn fehlende Bildinformation lässt sich nachträglich nicht erzeugen. Bei der Verwendung fremder Fotos gilt unabhängig vom Format das Urheberrecht: Lizenz und zulässiger Verwendungszweck gehören dokumentiert, und abgebildete Personen brauchen eine Zustimmung, wobei ihre berechtigten Interessen zu wahren sind (§ 78 UrhG).