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Security

Social Engineering

Auch bekannt als: Soziale Manipulation

Angriffsmethode, die menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Autoritätshörigkeit oder Zeitdruck ausnutzt, um an Daten oder Geld zu gelangen.

Social Engineering bezeichnet die gezielte Manipulation von Menschen, um an Informationen, Zugänge oder Handlungen zu gelangen, statt technische Schutzmaßnahmen zu überwinden. Gearbeitet wird mit verlässlichen psychologischen Hebeln: Autorität, Zeitdruck, Hilfsbereitschaft, Angst vor Konsequenzen und dem Wunsch, nicht als unkooperativ zu gelten.

Die Bandbreite reicht von Phishing über den Anruf des angeblichen IT-Supports bis zum unangekündigten Besuch eines vermeintlichen Technikers, der freundlich in den Serverraum gebeten wird. Ein Angriff beginnt fast immer mit Recherche, wofür Website, Social-Media-Profile, Stellenanzeigen und Abwesenheitsnotizen ausreichend Material liefern, um glaubwürdig aufzutreten. Als Synonym ist der Ausdruck Human Hacking gebräuchlich, der dieselbe Sache aus Angreifersicht beschreibt.

Wirksame Abwehr ist organisatorisch: feste Rückrufregeln bei Zahlungs- und Zugangsanfragen über einen bereits bekannten Kanal, klare Zuständigkeiten für Auskünfte und eine Kultur, in der Nachfragen und Ablehnen ausdrücklich gedeckt sind. Technik hilft flankierend, etwa durch phishing-resistente Anmeldeverfahren, kann aber niemanden davon abhalten, ein Passwort am Telefon zu nennen.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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