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Marketing & Analytics

Conversion-Tracking

Auch bekannt als: Conversion-Messung · Zielvorhaben-Messung

Technische Messung, welche Anzeige oder Quelle zu einer Anfrage, einem Kauf oder einer Anmeldung geführt hat.

Conversion-Tracking bezeichnet die technische Messung, welche Anzeige, Kampagne oder Quelle zu einer gewünschten Handlung geführt hat: einem Kauf, einer Anfrage über das Formular, einem Anruf oder einer Newsletter-Anmeldung. Ohne diese Zuordnung kennt eine Kampagne nur Kosten und Klicks, aber nicht ihr Ergebnis. Budget lässt sich dann nicht steuern, sondern nur ausgeben.

Technisch läuft die Messung über ein Stück Code auf der Bestätigungsseite oder über ein Ereignis, das beim Absenden eines Formulars ausgelöst wird. Zunehmend verbreitet ist die serverseitige Variante, bei der das Ereignis nicht im Browser, sondern über den eigenen Server an die Werbeplattform gemeldet wird. Sie ist robuster gegenüber Skriptblockern, ändert aber nichts an der Rechtslage.

Und die ist eindeutig: Messung, die über das technisch Notwendige hinausgeht, braucht in Österreich die vorherige Einwilligung der Nutzer (§ 165 TKG 2021, Art. 6 DSGVO). Wer den Zustimmungsdialog erst nach dem Laden des Messcodes zeigt, misst rechtswidrig. In der Praxis heißt das auch: Ein Teil der Conversions fehlt in der Statistik, weil ein Teil der Besucher ablehnt.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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