Das Domain Name System, kurz DNS, ist eine der zentralen Infrastrukturen des Internets. Es übersetzt menschenlesbare Domain-Namen wie angelstone.at in numerische IP-Adressen, mit denen Computer tatsächlich kommunizieren. Ohne DNS müsste man IP-Adressen auswendig lernen, statt einfach eine Adresse einzutippen.
DNS funktioniert hierarchisch. Wer eine Domain aufruft, fragt zunächst lokale Resolver, danach DNS-Root-Server, anschließend Top-Level-Domain-Server (.at, .com, .de) und am Ende den autoritativen Server der Domain. Das Ergebnis wird mit einer Lebensdauer (Time-to-Live) gecached, sodass folgende Anfragen schneller laufen. Klassische Eintragstypen sind A (IPv4), AAAA (IPv6), CNAME (Alias), MX (Mailserver) und TXT (Text-Einträge etwa für SPF oder DKIM).
Für Unternehmen ist sauberes DNS-Management wichtig, weil schlechte Konfigurationen direkt Erreichbarkeit, E-Mail-Zustellung und Sicherheit beeinflussen. DNSSEC schützt vor manipulierten Antworten, CAA-Einträge regeln, welche Zertifizierungsstellen TLS-Zertifikate ausstellen dürfen, und konsequent niedrige TTLs erleichtern schnelle Umzüge. DNS-Provider wie Cloudflare, AWS Route 53, Hetzner oder Vercel bieten dafür heute komfortable Oberflächen.