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KI & Daten

Embodied AI

Auch bekannt als: Verkörperte KI · Physical AI

KI-Systeme, die in einem physischen Körper stecken und in der realen Welt handeln.

Embodied AI (verkörperte KI) bezeichnet KI-Systeme, die in einem physischen Körper stecken und in der realen Welt handeln, etwa in Robotern, autonomen Fahrzeugen, Drohnen oder Fertigungsanlagen. Der Unterschied zu rein digitaler KI liegt in der Rückkopplung: Ein solches System nimmt über Sensoren wahr, handelt über Aktoren und muss die Folgen seiner Handlung erneut wahrnehmen und einordnen, alles unter Zeitdruck und mit unvollständiger Information.

Damit verschärfen sich die Anforderungen erheblich, denn ein Fehlgriff lässt sich nicht wie ein missratener Textabschnitt verwerfen, und die Reaktion muss in Millisekunden erfolgen, was Verarbeitung am Gerät statt in der Cloud voraussetzt. Trainiert werden solche Systeme überwiegend in Simulationen, weil reales Ausprobieren zu langsam und zu teuer wäre; die Übertragung des Gelernten auf die Wirklichkeit gilt als eine der zentralen Schwierigkeiten. Ein Entwicklungsstrang verbindet das Feld mit großen Sprach- und Bildmodellen, die als übergeordnete Steuerung eine in natürlicher Sprache formulierte Aufgabe in Bewegungsabläufe übersetzen; gebräuchlich ist dafür auch der Begriff Physical AI.

Rechtlich greifen hier neben der KI-Verordnung die Produktsicherheits- und Maschinenvorschriften sowie im Betrieb das Arbeitnehmerschutzrecht, weil Menschen und Maschinen denselben Raum teilen.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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