Der Inkognito-Modus, je nach Browser auch privates Surfen oder InPrivate genannt, ist eine Funktion in Chrome, Safari, Firefox, Edge und anderen, die lokale Spuren des Surfens reduziert. Verlauf, Cookies, Site-Daten und Formulareingaben werden nach dem Schließen des Inkognito-Fensters nicht dauerhaft gespeichert.
Wichtig ist die richtige Erwartung. Der Inkognito-Modus schützt vor anderen Personen, die später denselben Computer nutzen. Er macht aber nicht anonym im Internet. Webseiten, Werbenetzwerke, der Internet-Provider und Arbeitgeber im Firmennetzwerk können nach wie vor Aktivität beobachten. Auch IP-Adresse, Browser-Fingerprint und Login-Daten bleiben sichtbar, sobald man sich anmeldet.
Praktisch nützlich ist der Inkognito-Modus für getrennte Sessions, etwa um zwei verschiedene Konten gleichzeitig zu nutzen, sowie für sauberes Testen von Webseiten ohne den Einfluss alter Cookies oder Cache-Inhalte. Wer wirkliche Anonymität braucht, sollte zusätzlich VPN, Tor oder anonyme Suchmaschinen einsetzen.