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Design & Marke

Layout

Auch bekannt als: Seitenaufbau · Satzspiegel

Die Anordnung von Text, Bild und grafischen Elementen auf einer Fläche.

Das Layout ist die Anordnung von Text, Bild und grafischen Elementen auf einer Fläche, sei es eine Druckseite, ein Bildschirm oder eine Website. Es entscheidet nicht über den Inhalt, sondern über dessen Zugänglichkeit: Was zuerst gesehen wird, was zusammengehört und in welcher Reihenfolge das Auge die Fläche abtastet. Gearbeitet wird dabei mit wenigen wiederkehrenden Mitteln, nämlich Ausrichtung an gemeinsamen Kanten, Gruppierung verwandter Elemente durch Nähe, Kontrast in Größe und Gewicht sowie bewusst gesetztem Freiraum.

Im Print ist die Fläche fest, im Web variabel, weshalb Weblayouts nicht als einzelne Seite gestaltet werden, sondern als Regelwerk, das sich über Raster und Umbruchpunkte an jede Bildschirmbreite anpasst. Verbreitete Grundformen sind das mehrspaltige Raster, das Z-Muster für Seiten mit wenig Text und das F-Muster für längere Lesestrecken, das die üblichen Blickverläufe aufgreift.

Der häufigste Fehler ist die Gleichbehandlung: Wenn alles gleich groß und gleich wichtig aussieht, trifft der Betrachter keine Entscheidung, sondern verlässt die Seite. Für Websites kommt eine technische Bedingung hinzu, denn die Reihenfolge im Quelltext bestimmt, in welcher Abfolge ein Screenreader vorliest, weshalb visuelle und inhaltliche Struktur zusammenpassen müssen.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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