Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Matrixcode, der Daten in einem Muster aus hellen und dunklen Feldern speichert und mit einer Kamera ausgelesen wird. Hinterlegt werden meist Webadressen, daneben auch Kontaktdaten, WLAN-Zugänge, Kalendereinträge oder Zahlungsinformationen.
Eine eingebaute Fehlerkorrektur erlaubt das Lesen, selbst wenn ein Teil der Fläche verdeckt oder beschädigt ist; das schafft Spielraum, ein Logo in der Mitte zu platzieren, geht aber zulasten dieser Reserve. Für zuverlässiges Scannen zählen ausreichender Kontrast, ein freier Rand rund um den Code und eine Mindestgröße im Verhältnis zum Leseabstand.
Zu unterscheiden sind statische Codes, bei denen das Ziel fest im Muster steckt, und dynamische Codes, die auf eine Weiterleitungsadresse zeigen und deren Ziel sich nachträglich ändern lässt. Nur letztere erlauben eine Auswertung der Scans, die bei Personenbezug datenschutzrechtlich zu prüfen ist; in Druckstücken bleibt eine zusätzlich abgedruckte kurze Webadresse sinnvoll, damit das Ziel auch ohne Kamera erreichbar ist.