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SaaS (Software as a Service)

Auch bekannt als: Software as a Service

Bereitstellungsmodell, bei dem eine Anwendung beim Anbieter läuft und gegen laufende Gebühr genutzt wird.

Software as a Service (SaaS) ist ein Bereitstellungsmodell, bei dem eine Anwendung beim Anbieter läuft und über den Browser oder eine App genutzt wird, gegen eine laufende Gebühr statt gegen einmaligen Kauf. Der Anbieter übernimmt Betrieb, Wartung, Sicherung und Aktualisierung; auf Kundenseite entfallen Installation und Serverbetrieb. Bekannte Beispiele sind Buchhaltungs-, CRM- und Projektwerkzeuge sowie Office- und Kommunikationsdienste.

Wirtschaftlich verschiebt sich die Ausgabe von einer einmaligen Investition zu dauerhaften Betriebskosten, die mit Nutzerzahl und Funktionsumfang wachsen; über mehrere Jahre gerechnet fällt der Vergleich zur gekauften Lizenz nicht automatisch günstiger aus. Der zentrale Nachteil ist die Abhängigkeit: Preisgestaltung, Funktionsumfang und Verfügbarkeit liegen beim Anbieter, und die eigenen Daten liegen auf dessen Systemen.

Vor dem Abschluss gehören daher drei Punkte geklärt: die zugesicherte Verfügbarkeit samt Reaktionszeiten, der Ort der Datenverarbeitung und die Frage, in welchem Format und bis wann Daten bei Vertragsende herausgegeben werden. Rechtlich ist der Anbieter bei personenbezogenen Daten Auftragsverarbeiter, was einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO voraussetzt, und der Datenexport wird durch das Datengesetz (Verordnung (EU) 2023/2854) gestützt, das Anbietern von Datenverarbeitungsdiensten Pflichten zum Anbieterwechsel auferlegt.

Aus der Praxis

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