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IT-Betrieb

Service Level Agreement (SLA)

Auch bekannt als: SLA · Dienstgütevereinbarung

Vertragliche Zusage messbarer Servicequalität – von der Verfügbarkeit bis zur Reaktionszeit im Störfall.

Ein Service Level Agreement (SLA) ist die vertragliche Zusage eines Dienstleisters über messbare Servicequalität: wie verfügbar ein System ist, wie schnell auf Störungen reagiert wird, bis wann sie behoben sind. Es macht aus „wir kümmern uns“ eine prüfbare Größe — und ist damit das Kernstück jedes Hosting-, Cloud- und Betreuungsvertrags.

Typische Kenngrößen sind die Verfügbarkeit in Prozent — 99,9 % erlauben rund achteinhalb Stunden Ausfall im Jahr, jede weitere Neun verteuert die Architektur spürbar —, Reaktions- und Wiederherstellungszeiten je Schweregrad sowie die Servicezeiten, in denen das alles gilt: Werktags neun bis siebzehn Uhr ist etwas anderes als rund um die Uhr. Bei Verfehlung sehen SLAs üblicherweise Gutschriften vor; den tatsächlichen Schaden decken die selten.

Beim Lesen zählen die Details: Worauf bezieht sich die Verfügbarkeit — auf die Plattform insgesamt oder den eigenen Dienst? Sind Wartungsfenster ausgenommen? Wer misst, und wo sind die Werte einsehbar? Ein SLA ohne Messverfahren und Berichtspflicht ist eine Absichtserklärung mit Prozentzeichen.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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