Static Site Generation bezeichnet das Verfahren, Seiten bereits beim Build-Vorgang zu HTML-Dateien zu erzeugen, statt sie bei jedem Aufruf zusammenzusetzen. Der Server liefert anschließend nur noch fertige Dateien aus und kommt im Moment der Anfrage ohne Anwendungslogik und ohne Datenbankzugriff aus. Die Inhalte stammen dabei aus Dateien, aus einem Headless CMS oder aus anderen Datenquellen.
Daraus folgen kurze Antwortzeiten, gute Verteilbarkeit über ein Content Delivery Network, geringe Betriebskosten und eine kleine Angriffsfläche, weil zur Laufzeit kaum etwas ausgeführt wird. Für Inhalte, die sich selten ändern, etwa Unternehmensseiten, Dokumentationen oder Ratgeberartikel, ist das eine naheliegende Wahl.
Die Einschränkung liegt in der Aktualität: Jede Änderung erfordert einen neuen Build, der bei sehr vielen Seiten Zeit kostet. Gängige Frameworks mildern das mit Verfahren, die einzelne Seiten nach Ablauf einer Frist oder auf Zuruf im Hintergrund neu erzeugen, sodass sich statische Auslieferung und aktuelle Daten verbinden lassen.