Die CAC Payback Period gibt an, nach wie vielen Monaten ein neuer Kunde die Kosten seiner Gewinnung wieder eingespielt hat. Gerechnet wird sie als Akquisitionskosten geteilt durch den monatlichen Deckungsbeitrag dieses Kunden, also durch den Monatsumsatz abzüglich der direkten Kosten der Leistungserbringung.
Anders als das LTV:CAC-Verhältnis, das die Wirtschaftlichkeit über die gesamte Laufzeit betrachtet, beschreibt diese Kennzahl die Liquiditätswirkung: Bis zum Erreichen der Schwelle ist der Kunde eine Vorfinanzierung. Genau deshalb ist sie für junge Unternehmen oft die wichtigere Zahl, denn wer schneller wächst, bindet mehr Kapital, und eine lange Amortisation kann trotz gesunder Gesamtrechnung in die Zahlungsunfähigkeit führen.
Als Orientierung gelten im Geschäftskundenbereich Werte von etwa zwölf Monaten als gut, wobei die Spanne je nach Kundengröße und Vertragsart erheblich streut. Ein wirksamer Hebel liegt in der Zahlungsweise, denn jährliche Vorauszahlung verkürzt die Vorfinanzierung unmittelbar, was den üblichen Rabatt auf Jahresverträge erklärt.