Hosting bezeichnet die Bereitstellung von Speicherplatz und Rechenleistung auf einem dauerhaft mit dem Internet verbundenen Server, auf dem die Dateien und Datenbanken einer Website liegen. Ruft ein Besucher die Adresse auf, liefert dieser Server die angeforderten Inhalte an dessen Browser aus.
Die Angebote unterscheiden sich vor allem darin, wie viele Kunden sich einen Rechner teilen: Beim Shared Hosting laufen viele Websites auf derselben Maschine, beim virtuellen Server erhält jeder Kunde einen fest zugeteilten Anteil, beim dedizierten Server die ganze Maschine, und Managed Hosting bedeutet, dass der Anbieter zusätzlich Wartung, Updates und Sicherungen übernimmt. Für die Auswahl zählen Verfügbarkeit, Antwortzeiten, Standort des Rechenzentrums, inkludierte Sicherungen und die Frage, wer für Aktualisierungen zuständig ist.
Der Serverstandort wirkt doppelt: Kurze Wege senken die Ladezeit für die Zielgruppe, und eine Verarbeitung innerhalb der EU erspart die Prüfung der Drittlandübermittlung nach Kapitel V DSGVO. Datenschutzrechtlich ist der Hoster Auftragsverarbeiter, was einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO voraussetzt; die Verantwortung für die Website bleibt beim Betreiber. Beim Zugang gilt dieselbe Regel wie bei der Domain: Die Zugangsdaten zum Hosting-Konto gehören dem Unternehmen, sonst wird jeder Dienstleisterwechsel zur Verhandlungssache.