Eine Landingpage ist eine Seite, die auf ein einziges Ziel zugeschnitten ist und auf der Besucher aus einer bestimmten Quelle ankommen, etwa aus einer Anzeige, einem Newsletter oder einem QR-Code. Der Unterschied zur normalen Unterseite liegt in der Fokussierung: Ablenkende Elemente wie das Hauptmenü und Querverweise fehlen häufig, damit nur der gewünschte nächste Schritt bleibt.
Typischer Aufbau ist ein klares Nutzenversprechen oben, gefolgt von Belegen wie Referenzen, Zahlen oder Bewertungen, den wichtigsten Einwänden und einer Handlungsaufforderung. Der zentrale Grundsatz ist die Passung zwischen Anzeige und Seite, denn wer auf ein bestimmtes Angebot klickt und auf einer allgemeinen Startseite landet, springt ab. Gemessen wird der Erfolg an der Conversion Rate der Seite, weiterentwickelt wird sie über Tests einzelner Varianten.
Für bezahlte Kampagnen ist eine eigene Landingpage meist wirtschaftlicher als die Startseite, weil jeder Klick Geld kostet und ungenutzte Aufmerksamkeit direkt zu Buche schlägt. Rechtlich gilt für sie dasselbe wie für jede andere Seite: Impressumsangaben und Datenschutzerklärung müssen erreichbar sein (§ 5 ECG, § 25 MedienG, Art. 13 DSGVO), und bei Formularen ist nur abzufragen, was für den Zweck nötig ist.