UI/UX Designer gestalten digitale Produkte. „UI" steht für die sichtbare Oberfläche, „UX" für das ganze Erlebnis um sie herum. In der Praxis vereinen viele Designer beide Disziplinen. Sie führen Nutzerinterviews, entwerfen Informationsarchitektur, klicken Prototypen, gestalten Komponenten und stimmen sich eng mit Entwicklung und Produktmanagement ab.
Tägliche Werkzeuge sind Figma als kollaborative Design-Plattform, ergänzt um Tools wie FigJam für Workshops, Maze oder Lyssna für Usability-Tests, Storybook für die Verbindung zwischen Designsystem und Code. Methoden reichen von User Story Mapping über Wireframing bis zu detaillierten High-Fidelity-Mockups und interaktiven Prototypen.
Ein guter UI/UX Designer denkt nicht nur in Bildschirmen, sondern in Aufgaben und Outcomes. Die Frage ist nicht „Wie sieht der Button aus?" sondern „Was soll der Nutzer erreichen?". Die Mischung aus empathischer Recherche, klarem Konzept und sauberer Umsetzung macht den Beruf so wirksam und gleichzeitig so anspruchsvoll. Im B2B-Kontext kommen Branchenwissen und enge Zusammenarbeit mit Engineering hinzu.