Cost per Click (CPC) bezeichnet den Betrag, den ein Werbetreibender für einen einzelnen Klick auf seine Anzeige bezahlt. Abgerechnet wird nur der Klick, nicht die bloße Einblendung: Wer tausendmal erscheint und niemand klickt, zahlt nichts. Das macht den CPC zur verbreitetsten Abrechnungsart in der Suchmaschinenwerbung und zum direkten Gegenstück zum Tausend-Kontakt-Preis (CPM), bei dem die Einblendung selbst kostet.
Den Preis bestimmt keine Preisliste, sondern eine Auktion. Wie viel tatsächlich fällig wird, hängt von den Geboten der Mitbewerber ab und von der Qualität der eigenen Anzeige: Google Ads verrechnet in der Regel nur so viel, wie nötig ist, um den nächstplatzierten Mitbewerber zu überbieten. Ein guter Qualitätsfaktor senkt den Klickpreis deshalb spürbar, ohne dass das Gebot steigen muss.
Die Spannweite ist groß und branchenabhängig. In wenig umkämpften Nischen liegen Klickpreise im Centbereich, bei Rechts-, Finanz- oder Versicherungsthemen erreichen sie zweistellige Eurobeträge. Für die Beurteilung einer Kampagne taugt der CPC allein wenig: Entscheidend ist, was ein Klick am Ende einbringt, also das Verhältnis zu Conversion Rate und Auftragswert.