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IT-Betrieb

Monitoring

Auch bekannt als: Überwachung · Alarmierung

Laufende Überwachung von IT-Systemen auf Verfügbarkeit, Auslastung und Fehlverhalten.

Monitoring bezeichnet die laufende Überwachung von IT-Systemen auf Verfügbarkeit, Auslastung und Fehlverhalten, mit automatischer Alarmierung bei Abweichungen. Sein Zweck ist der Vorlauf: Eine volllaufende Festplatte, ein Zertifikat kurz vor Ablauf oder ein Dienst mit steigender Antwortzeit lassen sich in Ruhe beheben, während derselbe Zustand unbemerkt zum Ausfall im ungünstigsten Moment führt.

Unterschieden wird zwischen der Prüfung von außen, die schlicht feststellt, ob ein Dienst erreichbar ist, und der Prüfung von innen, die Kennwerte wie Prozessorlast, Speicherbelegung und Warteschlangen erhebt. Ergänzend erfasst das Anwendungsmonitoring, ob fachliche Abläufe funktionieren, etwa ob eine Bestellung im Shop tatsächlich bis zur Bestätigung durchläuft. Die häufigste Fehlkonfiguration ist die Alarmflut, denn wo täglich Meldungen ohne Handlungsbedarf eintreffen, wird auch die eine wichtige übersehen; wirksam ist Monitoring erst mit sinnvollen Schwellenwerten und benannten Empfängern.

Eine Grundausstattung braucht kein großes Werkzeug: Die Überwachung von Erreichbarkeit, Speicherplatz, Sicherungslauf und Zertifikatsablauf deckt bereits einen Großteil der typischen Ausfallursachen ab. Für Unternehmen mit umsatzrelevanter Website gehört die externe Verfügbarkeitsprüfung dazu, weil ein Ausfall sonst häufig zuerst von Kunden gemeldet wird.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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