Ein Moodboard ist eine Zusammenstellung aus Bildern, Farbflächen, Schriftbeispielen, Materialien und Referenzen, mit der die angestrebte Stimmung und Gestaltungsrichtung eines Projekts vor der eigentlichen Entwurfsarbeit sichtbar gemacht wird. Sein Zweck ist Verständigung, denn Begriffe wie hochwertig, modern oder freundlich bedeuten für jeden Beteiligten etwas anderes, während ein Bild die Vorstellung sofort abgleichbar macht.
Erstellt wird es analog auf einer Tafel oder digital, häufig in Werkzeugen wie Figma, Miro oder Pinterest. Wichtig ist die Klarstellung, dass ein Moodboard keinen Entwurf darstellt: Es zeigt Richtung, nicht Ergebnis, und die gezeigten Beispiele werden nicht nachgebaut. Ebenso hilfreich wie das Sammeln des Gewünschten ist die Gegenprobe mit dem Unerwünschten, weil sich Geschmack oft leichter über Ablehnung präzisieren lässt.
Rechtlich ist Zurückhaltung geboten, denn fremde Fotos und Layouts sind urheberrechtlich geschützt: Für die interne Abstimmung ist die Verwendung als Referenz unproblematisch, für Veröffentlichung oder die Übernahme in ein Ergebnis dagegen nicht.