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Business & Kennzahlen

Seat-Based Pricing

Auch bekannt als: Preis je Nutzer · Nutzerbasierte Abrechnung

Preismodell, bei dem sich der Preis nach der Zahl der Nutzerzugänge richtet.

Seat-Based Pricing ist ein Preismodell, bei dem sich der Preis nach der Zahl der Nutzerzugänge richtet, üblicherweise als fester Betrag je Nutzer und Monat. Seine Verbreitung verdankt es der Verständlichkeit, denn Kunden können die Kosten selbst ausrechnen, und dem Umstand, dass der Umsatz mit dem Kunden mitwächst, wenn dessen Team größer wird. Kombiniert wird es meist mit gestaffelten Funktionspaketen, sodass sich der Preis aus Nutzerzahl und Tarifstufe ergibt.

Seine Schwäche zeigt sich dort, wo Nutzen und Nutzerzahl auseinanderfallen, etwa bei Werkzeugen, die viele Personen nur gelegentlich öffnen; die Folge ist, dass Kunden Zugänge einsparen und Konten teilen, was den Nutzen der Software im Unternehmen begrenzt. Alternativen sind verbrauchsabhängige Modelle, die nach tatsächlicher Nutzung abrechnen, sowie Mischformen aus Grundpreis und Verbrauch. Durch KI-Funktionen gerät das reine Nutzermodell zusätzlich unter Druck, weil die Kosten des Anbieters mit der Zahl der Anfragen und nicht mit der Zahl der Personen steigen.

Für Kunden lohnt beim Abschluss der Blick auf zwei Punkte: ob Zugänge unterjährig auch reduziert werden können und wie eine automatische Verlängerung geregelt ist.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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