Series A bezeichnet die erste größere institutionelle Finanzierungsrunde eines Start-ups nach Frühphasenmitteln aus Eigenkapital, Business Angels oder Pre-Seed- und Seed-Runden. Angeführt wird sie üblicherweise von einem Wagniskapitalgeber, der die Konditionen verhandelt und weitere Investoren in die Runde bringt.
Vorausgesetzt wird meist, dass das Geschäftsmodell nicht mehr gefunden, sondern skaliert werden soll: wiederkehrende Umsätze, nachvollziehbare Kundengewinnungskosten, geringe Abwanderung und ein belegbarer Zusammenhang zwischen Vertriebsaufwand und Wachstum. Das Kapital fließt entsprechend in Vertrieb, Team und Marktausweitung.
Der Ablauf umfasst Erstgespräche, Term Sheet, Due Diligence und Vertragsabschluss und erstreckt sich in der Praxis über mehrere Monate. Betragshöhen und Bewertungen schwanken stark nach Land, Branche und Marktlage und lassen sich nicht als feste Größe angeben (Stand 08/2026).