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Business & Kennzahlen

Term Sheet

Auch bekannt als: Eckpunktepapier

Papier, das die wesentlichen Eckpunkte einer geplanten Finanzierung oder Transaktion festhält, bevor die endgültigen Verträge ausgearbeitet werden.

Ein Term Sheet hält die wesentlichen Eckpunkte einer geplanten Finanzierung oder Transaktion fest, bevor die endgültigen Verträge ausgearbeitet werden: Bewertung, Investitionsbetrag, Anteilshöhe, Stimm- und Mitspracherechte, Verwässerungsschutz sowie Regelungen zu Erlösverteilung und Ausstieg. Es ist überwiegend unverbindlich; einzelne Klauseln wie Vertraulichkeit, Exklusivität und Kostentragung werden dagegen ausdrücklich verbindlich vereinbart.

Wirtschaftlich entscheidend ist weniger die genannte Bewertung als die Frage, ob sie vor oder nach der Finanzierungsrunde gilt und welcher Anteil für Mitarbeiterbeteiligung reserviert wird; beides verändert die tatsächliche Verwässerung der bestehenden Gesellschafter erheblich. Ebenso wirken Vorzugsrechte im Erlösfall, die bestimmen, wer bei einem Verkauf zuerst bedient wird.

In Österreich folgt auf das Term Sheet die Umsetzung im Gesellschaftsvertrag und in der Beteiligungsvereinbarung; bei der GmbH bedarf die Abtretung von Geschäftsanteilen grundsätzlich eines Notariatsakts. Was im Term Sheet unklar formuliert bleibt, wird in dieser Phase erneut verhandelt, meist unter Zeitdruck und mit schlechterer Verhandlungsposition.

Aus der Praxis

Begriffe sind das eine. Umsetzung das andere.

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