Ein Webhook ist eine automatische Benachrichtigung zwischen zwei Systemen: Tritt in einem Dienst ein Ereignis ein — eine Bestellung, eine Zahlung, ein ausgefülltes Formular — schickt er die Daten sofort per HTTP an eine zuvor hinterlegte URL des empfangenden Systems. Die Richtung unterscheidet ihn von der klassischen API-Abfrage: Dort fragt der Empfänger regelmäßig nach, ob es Neues gibt; beim Webhook meldet sich die Quelle von selbst.
Das macht Webhooks zum Bindegewebe der Automatisierung: Zahlungsanbieter melden Eingänge an die Warenwirtschaft, Formulare stoßen Workflows in Werkzeugen wie n8n oder Zapier an, Code-Änderungen lösen Deployments aus — ohne Wartezeit und ohne sinnlose Abfragen im Minutentakt.
Weil die Empfangs-URL öffentlich erreichbar ist, gehört sie abgesichert: Ein geteiltes Geheimnis oder eine Signatur im Aufruf belegt, dass die Nachricht wirklich vom erwarteten Absender stammt und unterwegs nicht verändert wurde. Ohne diese Prüfung nimmt das System Daten von jedem an, der die Adresse errät.